8 Tipps zum Kauf von LED Fahrradbeleuchtung

akku licht

Wir haben uns gefragt, worauf man bei Fahrrad Beleuchtung wirklich achten sollte. Der Markt ist absolut unübersichtlich und niemand will eine LED Akku Beleuchtung an sein e-Bike montieren, die einen im Dunkeln stehen lässt. Genauso wenig wollen wir von Behördenseite Ärger bekommen, weil unser Fahrradlicht nicht der STVZO entspricht. Hier sind die Ergebnisse unserer Recherche!

Seit Juni 2017 ist Fahrradbeleuchtung erlaubt, die über einen Akku oder eine Batterie mit Strom versorgt werden. Vorher waren solche Beleuchtungen nur an besonders leichten Rädern erlaubt. Das traf dann besonders auf Rennräder zu. Nicht wenige, die das hier lesen, können sich wahrscheinlich noch gut daran erinnern irgendwann einmal von der Polizei wegen der Fahrradbeleuchtung angehalten worden zu sein. Wichtige Kriterien für den Kauf einer Akku-Beleuchtung sind unserer Meinung nach vorallem: ein Leistungsstarker Akku, eine Lichtstarke LED, deren Licht nicht zu weit gestreut wird, und die Möglichkeit den Akku schnell und überall zuveröässig laden zu können. Was das im Einzelnen bedeutet, klären wir in den folgenden Zeilen!

1. Was ist in Sachen Fahrradlicht erlaubt?

Schon seit 2013 hat der Gesetzgeber von dem Zwang ein Dynamolicht am Rad nutzen zu müssen Abstand genommen. Damals war man ganz schnell mal 10-15€ los, wenn man ohne erwischt wurde. Ab 2013 dann waren auch Batterie und Akku gestützte Fahrradlichter erlaubt. Allerdings mussten diese auch tagsüber mitgeführt werden. Nervig aber es war ein Fortschritt gegenüber der antiquierten Dynamoverpflichtung.
Im Juni 2017 wurde die Regelung dann weiter zugunsten von Akku und Batterie-betriebenem Fahrradlicht gelockert. Ab diesem Zeitpunkt musste das Akkulicht nicht mehr Tagsüber mitgeführt werden. Wer sich fragt, ob ein bestimmtes Akkulicht für den Straßenverkehr geeignet ist, für den lohnt sich in der Regel ein genauerer Blick in die Produktbeschreibung. Die Hersteller und Händler weisen in der Regel aktiv darauf hin, dass ihre Angebote den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

2. Woher weiß ich, wie hell ein Fahrradlicht ist, ohne es vorher getestet zu haben?

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass LED-Fahrradlichter sehr hell sind. Aber auch hier gibt es große Unterschiede. Jeder kennt noch die ersten LEDs in Taschenlampen und co mit den kleinen runden Köpfchen. Diese LEDs sind den flachen LEDs der neuen Generation meist deutlich unterlegen. Ein einfacher Blick auf das Leuchtmittel verrät also schon eine ganze Menge. Weiterhin geben die Hersteller die Leuchtkraft der Fahrradlichter meist in Lumen an. alles unter 300 Lumen taugt hier bestenfalls als Leselampe. Als Daumenregel gilt: Je höher der Lumen-Wert, desto besser!

3. Nicht das Rücklicht vergessen!

Die Fahrradbeleuchtung dient in erster Linie dazu von anderen Verkehrsteilnehmern besser wahrgenommen zu werden. Besonders in den dunklen Jahreszeiten können schlecht beleuchtete Radfahrer leicht übersehen und angefahren werden. Umso wichtiger scheint es besonders auch auch das Rücklicht des Lichtsets zu achten. Von der Leuchtkraft der neuen Frontlampe am e-Bike oder Rennrad begeistert wird die eher schwache Performance des Rücklichts oft glatt übersehen. Ein Fehler, der verhängnisvoll sein kann.

4. Welcher ist der beste Akku für die Fahrradbeleuchtung?

Die häufigsten Akkus in Fahrradscheinwerfern sind Lithium-Ionen Akkus, und das hat Gründe. Wer mehr über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Akku-Typen erfahren möchte, der sollte sich einmal unseren Akku Vergleich ansehen.

5. Verschiedene Leuchtmodi als Sicherheitsfaktor

Viele LED-basierte Fahrraddbeleuchtungen besitzen die Funktion, verschiedene Leuchtmodi einzustellen. Vom langsamen blinken bis zum stakkatohaften Blitzgewitter ist hier alles zu finden. Vier verschiedene Leuchtmodi und mehr sind hier keine Seltenheit. Als besonders hilfreich hat sich diese Funktion auf nassen und dunklen Straßen erwiesen. Eine gleichmäßig leuchtende Fahrradbeleuchtung hebt sich hier für den Autofahrer kaum von den sonstigen Reflektionen auf der Straße ab. Ein Blinklicht hingegen zieht sofort Aufmerksamkeit auf sich. Es kann sich also durchaus lohnen, beim Kauf eines Akku Lichts darauf zu achten.

wasserdichtes fahrradlicht akku

6. Keine bösen Überraschungen erleben

Um zu verhindern, dass man während der Fahrt plötzlich von seinem Akku-Licht im Stich gelassen wird, sollte man darauf achten, dass die Akku-Leuchte über eine integrierte Ladestandsanzeige verfügt, die einen rechtzeitig davor warnt, mit zu wenig Energie im Akku los zu fahren.

7. Laden mit Mikro-USB

Bei den Lademöglichkeiten für Fahrrad Akku-Leuchten hat sich in den letzten Jahren auf jeden auf jeden Fall einiges getan. Während man früher noch darauf angewiesen war stets das richtige Ladegerät dabei zu haben, so sollte man heute unbedingt darauf achten, dass das Akku Licht mithilfe des Handy-Akkuladegerätes zu laden ist. Die meisten modernen Fahrradbeleuchtungen sind mit dieser Funktion ausgestattet. Ein Kriterium, auf das es sich beim Kauf zu achten lohnt.
Ein weiterer Vorteil von USB-Fahrradbeleuchtung zeigt sich vorallem auf längeren Touren. Auf diesem lässt sich das LED-Licht dann einfach per Powerbank aufladen. Powerbanks sind günstig und die meisten Menschen besitzen in  der Regel bereits eine.

8. Abhilfe gegen Akku-Licht-Diebstahl

Ärgerlich, aber leider sehr häufig, ist der Verlust von Fahrad-LEDs durch Diebstahl. Ein probates Mittel gegen den Diebstahl stellt hier im wesentlichen nur, die Beleuchtung gänzlich abzumontieren und mitzunehmen. Dafür sind beim Kauf im vorallem zwei dinge zu beachten: erstens sollte man darauf achten, dass die Fahrrad-LEDs simpel zu befestigen und wieder zu lösen sind und zweitens sollte man unbedingt darauf achten, dass das Licht eine Größe besitzt, die man bequem mitzunehmen bereit ist.

 

Hast du Kritik, Ideen oder eigene Erfahrungen in Sachen Akku-Licht fürs Fahrrad? Dann lass uns doch einen Kommentar da!

 

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